Nachdem ich gestern den ganzen Tag bei meiner kleinen Schwester tapeziert habe, konnten wir den grandiosen Sonnentag erst am Abend im Garten genießen. Wir haben spät gegessen, weil im ganzen Dorf der Strom ausgefallen ist. Ich hoffe, es lag nicht daran, dass der Michelmann den Kühlschrank im Stall angeschaltet hat. Denn wenige Sekunden danach war der Strom weg. Wir dachten natürlich, dass bei uns eine Sicherung herausgefallen wäre. Dem war aber nicht so, denn wir hörten eine schrille Stimme auf der anderen Straßenseite rufen. „Oh, wie toll, wir haben keinen Strom, wir haben keinen Strooohooom.“ Glücklicherweise war er wieder da, als das Pokalendspiel begann. Der Michelmann wollte es nämlich gern sehen. Ich bin derweil im Garten spaziert und habe mich über meinen Gemüsegarten gefreut. Wie immer habe ich auch ein paar Fotos mitgebracht.

Dem Salat in meiner Salatbar kann man wirklich beim Wachsen zu sehen. Heute Mittag gibt es wieder einen, ganz frisch geerntet. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Die Paprika sind auf das Dreiecksgrundstück gezogen, wo sie sonniger stehen als vor dem Stall. Ich finde, sie machen sich hier sehr gut.

Der Fenchel im Quadratbeet wird hoffentlich tolle Knollen bilden. Im letzten Jahr waren die nicht so toll ausgebildet, so dass ich nur Kraut ernten konnte.

Der Lauch aus dem letzten Jahr hat einen richtigen Schuß gemacht. Das freut mich natürlich sehr. Am Mittwoch habe ich neuen ausgesät.

Der größte Mangold im Quadratbeet. Die Drei im Kübel sind noch größer, aber das ist auch gut so. Schließlich möchte ich sie nacheinander ernten.

Auch Erdbeeren sind schon zu sehen. Hach, auf die freue ich mich natürlich sehr. Da wir nur Erdbeeren kaufen, die nicht unter Folien wachsen, haben wir in diesem Jahr noch keine gekauft. Umso größer ist die Vorfreude darauf und noch mehr auf unsere Eigenen.

Die Tomatenpflanze im Kübel hat schon viele Blüten. Sie ist den Pflanzen im Quadratbeet um Einiges voraus.

Die Paprikas, die bereits von Anfang an auf dem Dreiecksgrundstück stehen, haben auch bereits Blüten.

Zwei Radieschen zum Naschen, frischer geht’s nicht.

Fortsetzung folgt.

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