Okay, das ist jetzt eine starke Übertreibung, denn komplett selbstversorgen können wir uns natürlich nicht mit dem bisschen Obst und Gemüse, das in unserem Garten wächst. Naschgarten trifft es da schon eher. Weil sich in den letzten Tagen einges verändert hat, zeige ich Ihnen heute mal, worauf wir uns hoffentlich freuen können. Beginnen wir mit diesem Mangold, den ich in den Kübel gepflanzt habe. Der Mangold war  so keimfreudig, dass ich mehr Pflanzen habe, als Platz im Quadratbeet ist.

Im Sommer ist Salat meine allerliebste Lieblingsspeise. Deshalb habe ich mir in diesem Jahr ein mobiles Pflügsalatbeet angelegt. Der Vorteil an meinen mobilen Beeten ist, dass ich sie bei Bedarf umsetzen kann.

In diesem Quadratbeet wächst noch der Lauch aus dem letzten Jahr. Ich hatte ihn so spät gesät, damit wir im Frühjahr auch noch Lauch ernten können. Er schmeckt super lecker. Außerdem habe ich in dieses Beet Zwiebeln, Mangold, Fenchel, Rote Beete und eine Zucchini gesetzt sowie Spitzkohl gesät. Der Michelmann hat gestern an diesem Quadrat einen Schneckenschutz angebracht. Ich weiß nicht, ob Sie die waagerechten Bretter am Rand erkennen?

Auch das zweite Quadrat bekommt diesen Schutz noch. Bepflanzt ist es mit drei Tomaten („Harzfeuer“ und „Rote Venus“), Fenchel und Mangold. Gesät habe ich Radieschen, Rote Beete und Pastinaken.

Das Rosenrondell ist in diesem Jahr mein Erdbeerbeet. Wir mussten uns im vorletzten Jahr ja leider von der Buchsbaumumrandung trennen. Danach war das Beet recht kahl, weil die Rosen unter den beiden strengen Wintern 2014 und 2015 echt gelitten und sich davon noch nicht ganz erholt haben. Den Erdbeerpflanzen ging es dafür im letzten Jahr im mobilen Quadratbeet so gut, dass sie sich prachtvoll entwickelten und auch viele Ausläufer bildeten. Da es kein freies Beet im Garten gab, das ich kurzfristig als Erdbeerbeet umfunktionieren konnte, habe ich im Herbst kurzentschlossen das Rosenrondell dazu auserkoren.

Den Winter und auch den überraschenden Frost vor kurzem haben die Pflanzen gut überstanden. Die ersten Blüten sind bereits da. Ich liebe Erdbeeren und würde mich daher riesig freuen, wenn wir in diesem Jahr ein paar mehr ernten könnten.

Meine beiden mobilen Quadrate sind in diesem Jahr meine Salatbar. Hier wächst alles, was mein Salatherz begehrt: mehrjähriges Rucola, aber auch die einjährige Salatrauke, außerdem Schnittlauch und der Große Wiesenknopf. Auch ein paar Lollo- und Eichblattsalate habe ich in die Beete gesetzt.

Im Stallfenster  und auf einem der beiden Hocker steht das Basilikum. In den Kübeln sind Paprika, Gurke, Kürbis und Zucchini. Wenn der Kürbis und die Zucchini groß sind, werden wir die Kübel einfach umstellen.

In diesen Pflanztrögen wohnen weitere Paprikas, Chili, Zwiebeln, Zucchini und Kürbisse. Da wir ja Biogemüse anbauen und auf chemischen Dünger verzichten, ist der Ernteertrag generell geringer. Das gleiche ich mit der Anzahl meiner Pflanzen aus.

Und auch in die alte Regentonne habe ich Kürbis gepflanzt.

Im Gewächshaus wachsen Chili, Paprika, Zwiebeln, Sellerie und Salat. Es stehen auch noch ein paar Kürbispflanzen in Töpfen in der Ecke, die ich entweder verschenke oder wild in die Ecken meines Gartens setzen werde.

Das alte Kürbisbeet ist in diesem Jahr mein Bohnenbeet. Weil meine vorgezogenen Pflanzen den letzten Frost im GWH nicht so gut überstanden haben, habe ich gestern noch einmal gesät.

Ich bin gespannt, wie sich unser Naschgarten entwickelt und freue mich auf dieses Gartenjahr.

Fortsetzung folgt.

Sonntag, 14.05. tagsüber 23,7°C, heiter bis wolkig, nachts 11,6°C
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