Der zweite Teil unseres Spaziergangs durch den frühsommerlichen Garten Landgeflüster beginnt auf dem Kiesweg zum Sitzplatz unter dem großen Apfelbaum im Haupgarten.

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Dort blüht der Storchschnabel und bildet einen schönen Kontrast zur harten Kante des Weges und der flachen Mauer, die den Sitzplatz einfasst.

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Dieses Bild zeigt den Sitzplatz noch einmal von einer anderen Perspektive. Sie sehen, dass wir auch diesen Sitzplatz mit Sträuchern eingefasst haben. Auch hier ist eine Forsythie dabei und außerdem ein Zierjohannis, die als erste Sträucher schon im Frühjahr blühen.

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Ich mag es sehr, wenn die Sitzplätze geschützt mit Hecken eingefasst sind. Es bilden sich kleine Gartenräume, die ein anheimeliges Gefühl spenden und vermeiden, dass man sich wie auf dem Präsentierteller fühlt. Ähnlich auch das Konzept beim Sitzplatz unter dem Mirabellenbaum, um den wir uns gemeinsam am letzten Sonntag gekümmert haben. Das nächste Bild ist das Vorher-Foto. Der Michelmann hat die Äste von den Sträuchern zurückgeschnitten, ich habe das Unkraut aus den Ritzen gezupft. Durch den Regen ging das ganz leicht und schnell.

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Und das ist das Ergebnis. Die Sitzgruppe haben wir aber am Sonntag mit auf den Hof genommen und vor das Küchenfenster gestellt. Die Bank, die bisher dort stand, haben wir gegen die Rosenbank auf dem Rasen ausgetauscht. Die Rosenbank ist nämlich morsch und wird demnächst vom Michelmann restauriert. Danach wird sie hier unter den Mirabellenbaum stehen. Sie steht auch jetzt schon dort, nur ohne Sitzfläche, und macht sich dort sehr gut.

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Diese Lilie wächst am Seitenbeet des Sitzplatzes und ist schon um die zehn Jahre alt. Es ist die Einzige, die uns geblieben ist, und ich freue mich immer sehr, wenn ich sie im Frühjahr wiederkommen sehe.

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Besonders gut gefällt mir in diesem Jahr diese Seite des Gartens. Das Beet befindet sich auf der rechten Seite des Gartens auf dem Weg zwischen dem Brunnen und dem Rosenrondell.

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Die vielen Bartnelken haben sich selbst ausgesät, nachdem ich sie im vorletzten Jahr dort gezielt gepflanzt habe. Ich freue mich riesig, dass sie in dieser Pracht wieder da sind. Bartnelken sind wunderschöne Blumen, besonders in dieser Menge. Auch der Fingerhut hat sich selbst dorthin gesät.

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Alle Farben sind in diesem Jahr wieder aufgetaucht und das ist ganz wunderbar. Hoffentlich passiert dieses Wunder auch im nächsten Jahr. Das ist das Tolle an so einem naturbelassenen Garten: da ich die Blütenstände im Herbst als Vogelfutter stehen lasse, haben die Blumen natürlich die Möglichkeit, Saat zu bilden und sich selbst auszusehen.

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Also sieht der Garten jedes Jahr anders aus und ohne mein Zutun entstehen neue Blütenträume. Kaum zu glauben, dass hier vor vier Jahren nur Giersch wuchs. Inmitten der Bartnelken wächst übrigens unser Schattenmorellenbaum. Vielleicht erkennen Sie ihn auf dem nächsten Foto links.

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Damit endet der zweite Teil dieser Fotolovestory. Ich freue mich sehr, wenn Sie mich auch morgen bei meinem Streifzug durch den Garten Landgeflüster begleiten.

Mittwoch, 22.06. tagsüber 27,1°C, vormittags heiter bis wolkig, mittags ein leichter
Schauer, danach sonnig, nachts 15,4°C
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