Nach dem großartigen Konzert gestern im Hallenbad meiner alten Heimat, waren wir sehr spät zuhause. Glücklicherweise musste der Michelmann erst ab zehn Uhr die Welt retten. Deshalb konnten wir länger schlafen und noch gemeinsam frühstücken. Die sechs Stunden, die das Weltretten dauerte, habe ich im Garten gewerkelt. Das Wetter war nämlich so wundervoll, dass mich nichts mehr im Hause hielt.

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Als erstes habe ich letzten Sommerblumen, die noch im Gartenwohnzimmer standen, in Kübel und Töpfe gepflanzt. Die Passionsblume habe ich am Geländer der Stalltreppe befestigt. In diesem Jahr darf sie die Treppe schmücken.

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Danach habe ich meine Pflanzecke gründlich aufgeräumt und gesäubert. In der Ecke hat sich viel Laub und anderer Gartenschmutz gesammelt. Außerdem standen da noch viele Sachen rum, die ich im Winter aus Bequemlichkeit in die Ecke gestellt habe. Jetzt ist das alte Weinregal wieder allein für die Tontöpfe da und der Platz davor frei und sauber.

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Als nächstes habe ich den Liguster im Dreiecksgrundstück geschnitten. Dem gefällt es in der Ecke am Haus so gut, dass er jedes Jahr wächst und gedeiht.

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Ein riesiger Haufen ist zusammengekommen. Glücklicherweise haben wir hinter dem Gewächshaus genug Platz, solche Abfälle zu lagern.

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Dadurch haben die Tiere ein wunderbares Quartier in unserem Garten: die Vögel zum Brüten, Igel und Insekten zum Überwintern. Vor Ostern bringt der Michelmann alles zum Osterfeuer, so dass wir immer genug Platz haben.

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Es ist kein verschenkter Platz, weil an dieser Stelle sowieso nichts wächst. Die riesigen Bäume vom Nachbarn stehen direkt dahinter und stibitzen sämtliches Sonnenlicht. Unter dem Gestrüpp liegt eine Menge guter Erde, weil wir dorthin auch Laub, Grasschnitt und anderes wertvolles Gartenmaterial werfen

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Überhaupt ist das hintere Ende des Dreigrundstücks ein schönes verwunschenes Stückchen Natur. Der Weg, der links hinter das GWH führt, ist umsäumt von Vergissmeinnicht, Löwenzahn und wild ausgesäten Frühlingsblühern wie Traubenhyazinthen. Ich mag es sehr.

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Der Weg führt um das GWH herum und auf der anderen Seite wächst mein Bärlauch und dahinter die Wildrosenhecke.

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Hier sollte der Bärlauch die besten Voraussetzungen finden, sich schön auszubreiten und mir eine reichhaltige Ernte zu schenken.

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Heute habe ich das Vlies von den Erdbeertöpfen entfernt, die hier zwischen meinen Minztöpfen stehen. Es soll keinen Nachtfrost in den nächsten Nächten geben, also dürfen meine Erdbeeren jetzt durchatmen.

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Die erste Blüte ist auch schon da. Ich bin ganz verwundert, in wie vielen Blogs ich schon Rezepte mit frischen Erdbeeren sehe. Bei uns gibt es noch gar keine zu kaufen und auch in meinem Garten natürlich noch nicht.

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Kurz bevor der Michelmann vom Weltretten nach Hause kam, bin ich in die Küche spaziert, um Mirabellen-Soufflés zu backen. Die sind sehr gelungen und so hatten wir ein köstliches Gebäck zum Kaffee. Während das Soufflé im Ofen war, habe ich noch einiges gesät: Salatrauke ins Quadratbeet und Sommerblumen in Pflanzschalen, aber auch direkt in die Beete. Auf das es in diesem Jahr bunt blühen im Garten Landgeflüster möge!

Ich hoffe, Sie konnten auch so viel Sonne genießen wie ich. Es war ein traumhafter Tag bei 21 °C. Schöner kann ein Frühlingstag nicht sein.

 Sonntag, 03.05. tagsüber 21,7°C, heiter bis wolkig, nachts 6,3°C
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