… die war heute wirklich da. Das Wetter war herrlich und so zog es mich am Vormittag in den Garten. Ich habe mir das Beet rund um das Gartenwohnzimmer vorgenommen. Der toten Äste des alten Fliederbaums mussten unbedingt abgesägt und die Hortensien zurückgeschnitten werden. Das Sägen hätte ich normalerweise dem Michelmann überlassen, aber ich wollte das Beet schön haben und sägen macht mir auch Spaß. Es war zwar sehr anstrengend, weil die Äste wirklich dick waren. Aber dem Rebell hat das nichts ausgemacht und das hat mich dann richtig gefreut.

Gartenwohnzimmerbeet

Die Äste habe ich ins Dreiecksgrundstück geschleppt und hinter das Gewächshaus versteckt. Mal gucken, wann der Michelmann bemerkt, dass ich mir den Flieder und überhaupt auch das Beet vorgenommen habe. Heute hat er es noch nicht gesehen.

Gartenwohnzimmerbeet

Ich finde ja, es fällt ganz schön auf. Aber der Michelmann hatte nach dem Weltretten kein Auge dafür. Er wollte das schöne Wetter natürlich gleich für eine kleine Tour ausnutzen. Das kann ich auch verstehen. Er wird es spätestens merken, wenn er mit dem Rasenmäher unterwegs ist und auf einmal einen halben Meter mehr Platz hat.

Gartenwohnzimmerbeet

Ich habe leider kein Vorher-Foto gemacht, aber im direkten Vergleich zu dem Foto, das ich gestern im „Landgeflüster“ eingestellt habe, erkennen Sie vielleicht, wie fleißig ich war.

Außerdem habe ich noch Kerbel und Tagetes eingesät. Ein Teil meines Gemüses ist vom Esszimmer in mein Zimmer umgezogen, damit ich für die neuen Saatschalen Platz habe. Die ersten kleinen Gemüsepflänzchen sind schon da. Wenn sie kräftig genug sind, kommen sie ins Gewächshaus. Ich lasse es in diesem Jahr ganz langsam angehen. Ein Gemüse nach dem anderen. Das ist nicht so aufwändig, als wenn alle Fensterbänke voll stehen und 362547 Pflänzchen gleichzeitig betuddelt werden möchten. Frühjahr ist toll.

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