Der Frühling ist da! Zumindest der meteorologische und das ist doch auch schon was. Seit zwei Tagen scheint die Sonne am fast wolkenlosen Himmel. Es ist zwar noch kalt, aber das macht ja nichts. Wenn ich auf dem Sofa im Kaminzimmer bin, kann ich mir den ganzen Tag die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Gestern Mittag habe ich mich warm in Winterjacke und Decke eingemummelt lesender Weise auf die Bank gesetzt und meinen Vitamin D-Speicher aufgefüllt. Viel ausgiebiger haben die Nachbarsmädchen die Sonne in meinem Garten ausgekostet. Ich freue mich, dass sie sooft bei uns spielen. Gerade in diesen Tagen, an denen rumänische „Bettler“ an den Türen klingeln, um zu gucken, wer zuhause ist und wer nicht. Die Mädels toben so schön, das schreckt jeden Einbrecher ab.

Aus dem Garten gibt es noch nicht viel zu berichten. Krankheitsbedingt haben wir es leider nicht geschafft, die Sträucher zu schneiden. Das müssen wir also auf den nächsten Februar verschieben. Diese Arbeit war aber auch das Einzige, dass wir uns für den Winter vorgenommen haben.

Und auf der Fensterbank? Meine Paprikas und Fenchelpflanzen entwickeln sich ganz wunderbar und habe ich gestern die ersten Kohlrabis gesät. In diesem Jahr gehe ich es etwas langsamer an und säe nicht alles gleichzeitig aus. Der Frühling ist ja noch so lang.

Ich glaube, heute ist der richtige Tag, meinen Narzissentopf ins Haus zu holen. Wenn die Sonne ins Haus scheint, freut er sich bestimmt und schubst seine Bewohnerinnen ins Leben hinaus. Wie lange es dauern mag, bis die Zwiebeln treiben und die Blüten blühen? Ich hoffe nicht zu schnell, damit ich mich lange darauf freuen kann.

Jetzt werde ich mich aber erst einmal um das Frühstück kümmern. Vielleicht wird der Michelmann ja vom Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen wach. Ich selbst trinke zur Zeit fastender Weise nur Tee und kann mich daher leider nur am Duft erfreuen. Man kann eben nicht alles haben.

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Samstag, 02.03. tagsüber 7,1 °C, sonnig, nachts 2,1 °C
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