Wenn Sie bereits im letzten Jahr im Gartengeflüster mitgelesen haben, dann konnten Sie öfter von unserem „Gartenprojekt“ lesen. Da bekam das Kind einen Namen, obwohl wir schon fünf Jahre früher begonnen haben, uns mehr oder weniger ernsthaft mit der Gestaltung unseres Gartens zu beschäftigen. Als wir ihn kauften, bekamen wir einen Fußballplatz, eingefasst von etwa 100 Koniferen, Thujas und anderen immergrünen Lebensbäumen. Unser zweiter Gartenteil, das Dreiecksgrundstück, bestand ebenfalls aus einem Rasen und einer Koniferenhecke, die zweite Grundstücksgrenze war glücklicherweise bereits mit einer Buchsbaumhecke bepflanzt. Der Garten also super pflegeleicht für uns Nicht-Gärtner und absolut langweilig.

Auch in den ersten 10 Jahren unseres Lebens hier im Dorfe haben wir Veränderungen im Garten vorgenommen. Ein Gemüsebeet hier, eine Kräuterbeet dort, ein Staudenbeet da. Aber so richtig begann unser Projekt Verwandlung unseres Gartens mit Fußballplatzatmosphäre zu einem „Garten der Sinne“ im Februar 2006. Da haben wir die ersten neun Koniferen gefällt. Ich habe damals ausführlich in meinem alten Gartenblog über die ersten Projektjahre berichtet. Da aber nun das „Gartengeflüster“ die Internet-Heimat unseres Gartens ist, zeige ich auch hier noch einmal die alten Fotos. Bitte entschuldigen Sie die Qualität und Größe, aber sie stammen so wie sie sind aus meiner ehemaligen Homepage. Wie der Garten ganz aktuell aussieht, konnten Sie ja letztens bei unserem Rundgang sehen. Hier also der erste Teil der „Vorher-Fotos“.

Im Oktober 2005 hatten wir das Beet an der Auffahrt mit dem Kiesrondell angelegt und nun sollte der Streifen am Gartenzaun folgen, der direkt an dem Beet beginnt. Da der Boden im Februar noch gefroren war, konnten wir die Wurzeln noch nicht herausholen. Im April legten wir dann richtig los. Neun weitere Koniferen und alle Wurzeln verschwanden aus dem Beet.

In das Beet pflanzte ich einen roten Hartriegel und Stauden wie Storchschnabel, Akeleien, Rittersporn und eine „Charles-Austin“-Rose.

Auch unser Dreiecksgrundstück veränderte sich im Herbst 2006, nachdem es in den zehn Jahren vorher kaum eine Veränderung erlebte.

Die schönste Ecke im Dreiecksgrundstück war der Sitzplatz, der 2005 entstand, weil gerade in dieser Ecke so viele Wildkräuter wuchterten.

Im September legten wir in einer ganz spontanen Aktion den Bauerngarten an. Morgens kam mir die Idee und am Abend war unser Werk bereits vollbracht.

Einen Monat später kauften wir, genauso spontan, ein Gewächshaus. Gemeinsam bauten wir es an einem wunderschön sonnigen Oktobertag auf.

Damit bekam auch das Dreiecksgrundstück ein neues Gesicht.

Und wie es mit dem Gartenprojekt im Jahr 2007 weiterging, berichte ich Ihnen dann beim nächsten Mal.

Samstag, 21.07. tagsüber 18,9 °C, sonnig, nachts 9,2 °C
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