Jetzt, da Sie die traurige Geschichte der fehlenden Terrasse kennen, spaziere ich gern mit Ihnen auch noch durch den restlichen Garten. Dann wissen Sie, was ich meine, wenn ich mal wieder von bestimmen Ecken in unserem Garten berichte. Wir fangen unseren Spaziergang auf dem Dreiecksgrundstück an. Gestern habe ich Ihnen die grüne Tür gezeigt, durch die Sie schreiten müssen, wenn Sie zum Bauerngarten oder Gewächshaus möchten.

Vielleicht interssiert Sie die Entstehungsgeschichte unseres Bauerngartens? Es war wieder ein sehr spontanes Projekt und Sie finden die Fotos dazu hier.

Am Bauerngarten vorbei geht es zum Gewächshaus, das ich vom ersten Tag an liebe und wirklich nutze. In diesem Sommer wachsen dort einige Paprikapflanzen.

Rechts am GWH ist meine „Poterie“ mit allen Töpfeln und Kübeln, die ich gerade nicht brauche. Seit Anfang April kann man einmal um das GWH spazieren. Dahinter befinden sich unser Komposthaufen und der Thermokomposter.

Hier geht es wieder zurück in den Hauptgarten. Kurz vorher können Sie aber gern noch einmal Platz nehmen. Hier frühstücken wir im Sommer öfter. Das ist immer ganz lustig, weil die Dorfbewohner uns nicht sehen, wir sie aber hören, wenn sie vorbei spazieren. So erfahren wir oft lustige Dinge.

Durch das Tor betreten wir den Hof, den Sie ja gestern bereits inspizieren konnten.

Also gehen wir gleich weiter ins Grüne. Folgen Sie mir bitte. Wir gehen links am Gartenwohnzimmer vorbei auf dem Weg am Gartenzaun. Wenn Sie sich jetzt umdrehen, sehen Sie den Stall im Hintergrund und unsere Obstbaumhecke, die erst noch eine Hecke werden möchte.

Sie erkennen die Quadratbeete mit dem Tomatenüberstand. Der Weg reicht bis an den Gartenzaun zu den Nachbarn und ist der Schleichweg, den die Nachbarsmädels gehen, wenn sie mich besuchen kommen.

Auf halber Strecke gibt es eine kleine Abzweigung, die zum Sitzplatz unter dem Mirabellenbaum führt.

Den Platz gucken wir uns später noch einmal genauer an. Erst einmal gehen wir ein kleines Stückchen zurück. Hinter dem Quadratbeet ist ein weiteres Beet. Dort ist der kleine Teich, der in diesem Jahr noch ganz nackig ist. Da wir uns in diesem Jahr eher um das Grobe kümmern, haben wir die Bepflanzung des Teichbeetes etwas vernachlässigt. Es geht nicht alles auf einmal.

Am Teich ist natürlich auch ein kleiner Sitzplatz. Ein kleiner Tisch und zwei Stühle. Die Gleichen stehen auch ein paar Meter weiter, direkt unter dem Apfelbaum.

Wenn wir zu viert am Teich sitzen möchten, können wir ganz schnell die Stühle zusammenstellen.

Der große Apfelbaum ist schon sehr alt und im Sturm muss man ein wenig auf herabstürzende Äste achten.

Eine Gardine und ein Kerzenständer als Deko. Ein bisschen wohnlich soll es hier ja auch sein.

Hinter dem Apfelbaum steht noch eine Bank am Staketenzaun, der das Beet am Mirabellensitzplatz abgrenzt. Auch hier kann man prima sitzen und in den Garten schauen.

Der Mirabellensitzplatz ist auch sehr gemütlich. Man entdeckt ihn erst, wenn man direkt davor steht.

Deshalb ist er auf unseren Gartenpartys auch bei den Teenager-Gästen so beliebt. Die Erwachsenen müssen ja schließlich nicht alles hören.

Von hier aus blicken Sie direkt auf unser Rosenrondell. Da blühen gerade alle Rosen und ich freue mich riesig, dass die Neuen so gut angewachsen sind.

Zufälligerweise steht direkt am Rosenrondell die Rosenbank, so dass Sie sich auch setzen und den Rosenduft schnuppern können.

Vom Rosenrondell geht es weiter zur „Graciella„, unserem Brunnen.

Und mit dem Beet an der Auffahrt endet der Rundgang durch den Garten. Hier wachsen Rosen, Kräuter und einige Stauden, die sich selbst ausgesät haben. Spätestens im nächsten Jahr werde ich mir das Beet vornehmen.

In der Mitte steht einer unserer beiden Feuerkörbe auf einem Kiesbett. Frieren brauchen wir also auch nicht.

So, jetzt haben Sie einen kleinen Überblick über den Garten Landgeflüster und ich hoffe, es gefällt Ihnen bei uns. Wir zumindest fühlen uns sehr wohl hier.

Montag, 09.07. tagsüber 23,7 °C, vormmittags bedeckt, später sonnig, 
nachts 15,7 °C
Advertisements