Auch an diesem Donnerstag bin ich erst später aus der großen Stadt gekommen. Das hatte den großen Vorteil, dass ich gemeinsam mit dem Michelmann und dem Smartie nach Hause fahren konnte. Das Wetter war so herrlich, dass wir gleich in den Garten gegangen sind. Erst hat mir der Michelmann das zweite Quadratbeet gezeigt, dass er heute gestrichen und auch mit Mutterboden aufgefüllt hat. Den hat er am Morgen organisiert.

So sieht es natürlich noch viel schöner aus. Es fehlen noch die Schnüre und für die Tomaten und Gurken noch ein Wetterschutz, den der Michelmann noch bauen wird. Aber das hat noch bis Mai Zeit.

Selbstverständlich arbeiten wir nicht nur im Garten, sondern genießen ihn auch. Jetzt ist die Zeit, in der sich der Garten täglich verändert. Das erste Grün ist das Schönste und so freue ich mich wirklich über jede Knospe und jedes neue Blatt.

Die Forsythie kündigt den Erstfrühling an. So schön. Wunderschön finde ich auch meine Hornveilchen im Lieblingskübel.

Während der Michelmann den Springbrunnen Einsatzbereit gemacht hat, habe ich ganz gemütlich ein bisschen Wildkraut gezupft. Dabei habe ich einige blaue Scilla gefunden, die im letzten Jahr noch nicht da gewesen sind. Ich freue mich sehr darüber, weil ich sie so liebe. Ich habe um die 50 Pflänzchen, verteilt im ganzen Garten. Wieder so ein Wunder der Natur, das mein Herz erfreut.

Diese Dekoration hat das Nachbarsmädel mit ihrer Freundin auf unseren Tisch unter dem Apfelbaum gezaubert. Ein paar Tage darf es dort liegen, dann werde ich mir eine eigene Deko zurechtmachen. Vielleicht etwas Österliches, wurde mir heute doch bewusst, dass in zwei Wochen ja schon Gründonnerstag ist.

Von der Fensterbank gibt es auch Neues zu berichten. Die Kohlrabi, die ich vorgestern gesät habe, sind heute schon da. Und heute habe ich den dritten Versuch gestartet, Wunderblumen vorzuziehen. Die Töpfe stehen jetzt allerdings im Quadratbeet unter dem Folientunnel. Vielleicht war es ihnen ja zu warm in meinem Zimmer.

Morgen werden wir das Schnittgut für die Dorfjugend vorbereiten, das am Samstag in Holzsschnitzel verarbeitet wird. Dann wird unser Dreiecksgrundstück auch wieder hübscher aussehen. Wenn die Haufen hinter dem Gewächshaus weg sind, können wir dort unsere Kompostkästen aufbauen, die bisher im Hauptgarten neben dem Beet stehen, in dem jetzt die Quadratbeet sind. Den  Platz brauche ich für die Pflanzkübel, in denen ich jedes Jahr meine Zucchini und Kürbisse pflanze. Ich möchte nämlich nicht nur eine Kürbispflanze haben, sondern am liebsten drei. Dafür habe ich mir Saat gesammelt vom Hokaido, Butternut und auch vom Muskatkürbis. Schade, dass ich mit dem Aussäen noch warten muss.

Das also von unserem kurzen Gartentag nach meinem langen Arbeitstag.

Donnerstag, 22.03. tagsüber 16,4 °C, morgens Nebel, dann sonnig, nachts 2,5 °C
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