und weil in diesem Monat sehr still in meinem Garten ist und ich so gerne mit PhotoScape arbeite, gibt es heute ein Foto aus dem Garten Landgeflüster.

November im Garten

Was für ein schönes Gefühl! Alles, was ich in diesem Herbst unbedingt noch erledigen wollte, habe ich heute geschafft. Na, nicht alles, die 100 Narzissenzwiebeln müssen noch in die Erde, aber das passiert wohl morgen. Aber sonst wirklich alles und noch viel mehr. Ich bin so stolz, dass ich dem doofen Gras in dem langen Beet den Garaus gemacht habe. Alles weg. Inklusive hoffentlich der meisten Wurzeln. Schade, schade, dass ich gestern kein Vorher-Foto gemacht habe. Na egal. Heute habe ich die restlichen Stauden, die es noch zu einzupflanzen gab, in das Beet gebracht und weitere geteilt und verpflanzt. Jetzt sind die Stauden ein wenig mehr sortiert und ich hoffe, dass das Beet im nächsten Sommer großflächiger blüht.

Ein kleiner Blick auf das große Beet für mich, damit ich im nächsten Sommer vergleichen kann, was aus dem jetzt doch ziemlich kläglich aussehenden Beet geworden ist.

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Heute Vormittag haben wir bei dem Pflanzenverkäufer unseres Vertrauens noch ein paar Dickmännchen gekauft. Zum einen, weil sie ganz dolle reduziert waren und zum anderen in der einen Ecke des Gartens dafür sorgen sollen, dass dort keine Wildkräuter mehr durchkommen. Da sie es halbschattig mögen, habe ich sie dort unter die Sträucher gepflanzt. Ich hoffe, dass die im nächsten Jahr kräftig wachsen, damit es dort auch wirklich halbschattig ist und nicht nur sonnig.

Hach, ich bin so glücklich, dass ich in diesem Herbst meinen Schweinehund überwunden habe und doch so fleißig war. Normalerweise fange ich mit dem Aufhübschen des Gartens immer erst im Frühjahr an. So hoffe ich, kann ich im nächsten Jahr viel entspannter in das Gartenjahr starten. Zumal ich im Mai eine Gartenparty plane und mein Garten dann natürlich besonders hübsch aussehen soll. Für das Frühjahr bleibt noch genug zum Austoben. Bis dahin tun mir meine Arme dann auch nicht weh. Meine Güte, die sind echt sensibel. Und in den Oberschenkel habe  heute auch einen ziemlichen Muskelkater. Mal gucken, ob ich morgen die Treppe runterkomme. Egal, wer schön sein will einen schönen Garten will, muss leiden.

Es kommt selten vor, dass gutes Wetter, Lust auf Garten und die Tatsache, dass wir beide gleichzeitig einen ganzen Tag frei haben, aufeinandertreffen. Aber heute war es soweit. Und so sind wir, gut gestärkt von einem Frühstück mit allem drum und dran, vormittags in den Garten gestiefelt und haben richtig gut was geschafft. Ich bin total stolz auf uns, dass wir so gut durchgehalten haben. Leider habe ich verpasst, ein Vorher-Foto zu machen, deshalb gibt es auch kein Nachher-Foto. Und so müssen Sie mir ungesehen glauben, dass dieses Beet, das wir uns heute vorgenommen haben, einfach großartig aussieht.  Schubkarrenweise habe ich das doofe Gras mit den Ausläuferwurzeln und Giersch ausgebuddelt. Zwei Karren waren es. Der Michelmann hat derweil die Sträucher geschnitten. Danach hat er die großen Kübelpflanzen (Flieder und Sommerflieder) eingepflanzt und ich habe Storchschnabel und Lichtnelken geteilt und neu gepflanzt und andere Stauden umgesetzt.

Es hat so viel Spaß gemacht, das wir fünf Stunden gewerkelt haben, unterbrochen nur von einer kleinen Kaffeepause unter dem Apfelbaum und einem verspäteten Mittagessen mit Pici in Bruschetta-Butter, Parmesan und Lambrusco.

gartentag

Jetzt tun mir meine Handgelenke weh. Sie sind diese harte Arbeit einfach nicht gewohnt, aber wenn ich sie morgen noch spüre und bewegen kann, geht es morgen noch einmal in den Garten. Es gibt noch einige Stauden zu pflanzen und dazu muss ich vorher noch die Beete vorbereiten.

Traumhaftes Wetter hatten wir gestern. Sonnig, mild, schön. Das perfekte Gartenwetter, das wir leider nicht ausnutzen konnten. Aber immerhin habe ich den Großteil der Zwiebeln gesteckt und darüber bin ich sehr froh.

bauerngartenherbst

herbst

Der Spätherbst ist da. In meinem Garten eindeutig an den leuchtenden Lampions der Physalis alkekengi zu erkennen:

lampions

Nachdem ich bei Iris in diesem Sommer/Herbst die wohl großartigsten Blumenbeete sah, die ich je in einem Privatgarten Blog bestaunen durfte, habe ich mir vorgenommen meinen Garten aufzuhübschen. Bereits im Frühjahr soll es bei mir blühen und so habe ich heute eingekauft. Blumenzwiebeln. Im Detail: Narzissen, Korkusse (extra frühe für den Rasen), zwei verschiedene Alliumsorten, Märzbrecher und die kleinen blauen Blümchen (Name habe ich gerade vergessen), die ebenfalls so früh blühen. Es sind allein 100 Narzissenzwiebeln. Sie sehen also, ich habe mir viel vorgenommen. Dabei mag ich das Zwiebelstecken gar nicht, aber wer schön sein will einen schönen Garten will, muss leiden. Und wer keine Arbeit hat, macht sich eben welche.

Auch wenn es in einzelnen Beeten noch fast sommerlich blüht, so neigt sich das Gartenjahr mit großen Schritten dem Ende entgegen. Die erste Fröste waren da und wir haben alle frostempfindlichen Dekoteile eingelagert. Auch die ersten Pflanzen, Wandelröschen und Fuchsie sind in den Stall gezogen. Jetzt ist es nachts glücklicherweise wieder milder und ich hoffe, dass es auch noch einige Zeit frostfrei bleibt.

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Wahrscheinlich ist der Garten Landgeflüster wieder der Garten, der als letzter von allen in den Winterschlaf geht. Ich bin da ja leider immer ein bisschen nachlässiger.

Der Vollherbst. Zu erkennen an diesen großartigen Laubfarben und an den Kastanien und Eicheln, die es nun überall zu sammeln gibt. Ich liebe die braun-gelb-rot-orange Töne, die uns der Herbst beschert.

herbstlaub

Besonders bei Sonnenschein kann ich mich nicht sattsehen an diesen tollen Farben.

herbst

Ups, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Frühherbst? Ja, Frau Landgeflüster hat die phänololgoische Serie vernachlässigt. O weh, wie konnte das nur passieren? Ein bisschen mehr Disziplin bitte, Frau Landgeflüster!

Der Frühherbst soll auf keinen Fall unerwähnt bleiben. Also reiche ich ihn einfach heute nach:

Zu erkennen ist der Frühherbst am Blühbeginn der Herbstastern, Herbstkrokusse, Chrysanthemen sowie der Fruchtreife der Haselnuss, Kornelkirsche und des Gewöhnlichen Ligusters. In meinem Garten ist von dieser Pflanzenschar nur die Aster zu finden.

herbstaster

 

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Geflüster

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Das Leben beginnt mit dem Tag,
an dem man einen Garten anlegt.

(Chinesisches Sprichwort, Verfasser unbekannt)

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